Erhöhen Softdrinks das Krebsrisiko?
Auffällig war, dass vor allem unter
den Studienteilnehmern, die zwei oder mehr dieser Getränke wöchentlich zu sich nahmen, die meisten der 140 Fälle von späterem Bauchspeicheldrüsenkrebs auftraten.
Somit bestehe neben der Gefahr der Gewichtszunahme wahrscheinlich ein weiterer Faktor, der vor dem Genuss zuckerhaltiger Getränken zu bedenken sei. Denn der Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) tritt zwar weniger häufg auf, verläuft aber fast ausnahmslos tödlich: Fünf Jahre nach der Diagnosestellung seien meist nur noch etwa fünf Prozent der Betroffenen am Leben.
Die Bachspeicheldrüse produziert Insulin, um dadurch den Zuckerspiegl im Blut zu senken. Pereira und Kollegen vermuten, dass der hohe Zuckeranteil der Softdrinks zu einer Erhöhung des Insulinspiegels und somit zu einer vermehrten Leistungsanforderung an die Bauchspeicheldrüse führe. Dies könnte sie zu einem Wachstum veranlassen, das sich dann ungehemmt ausbreite, sodass es zum Krebs ausarte.
Da in Europa oftmals Zuckerersatzstoffe verwendet werden, ist laut „Heilpraxis.net“ unklar, ob die Ergebnisse übertragbar sind. Auch müsse durch weitergehende Studien erst noch der Beweis angetreten werden, dass die Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht andere Ursachen haben.
Veröffentlicht wurden die Studienergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention“, February 2010; 19 (2).
12:16
Softdrinks sind ja auch so nicht ganz gesund...
11:38
Solange normaler Fruchtsaft nicht plötzlich krebserregend ist.
18:21
Aspartam, Zucker, Koffein, Geschmacksverstärker, Farbstoffe... kein Wunder das Softdrinks nicht gerade zu den gesündesten aller Getränke gehören und das Krebsrisiko steigern können.
Ich trinke eigentlich nur Wasser und natürlich auch Bier (selten Spirituosen), bis vor 1 1/2 Jahren habe ich allerdings täglich Softdrinks konsumiert... erst nach längerer Zeit der Abstinenz merkt man wie pervers süß das Zeug eigentlich schmeckt!
12:23
Die Zahlen passen so doch gar nicht. Wenn nur 140 von 60.000 an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt sind, dann müsste der Anteil derer, die zwei oder mehr Softdrinks zu sich genommen haben, für die Menge von 60.000 extrem gering sein. Das ist wohl eher unwahrscheinlich.
Hier wurde wohl eher nur die Gruppe der 140 Betroffenen betrachtet und innerhalb derer gab es eine (offensichtlich nicht signifikante) Beziehung zwischen der Softdrink-Menge und der Erkrankung.