Impfung gegen Kokainabhängigkeit?
Probanden eine mit einem speziellen Eiweiß versetzte Form der Droge. Dann produzieren die Testpersonen Anti-Körper dagegen. Der Kokainimpfstoff habe das bereits vielversprechende Wirkung gezeigt: Die drogenabhängigen Testpersonen hätten während ihrer Therapie keinerlei Entzugserscheinungen gehabt, so Thomas Kosten weiter. Und auf „Spiegel online“ wird er so zitiert: „In einer sechsmonatigen Studie halbierte sich der Kokaingebrauch bei geimpften Patienten doppelt so häufig wie bei Patienten mit Placebo-Impfung“. Die einzigen Nebenwirkungen seien in geringe Maße Hautausschlag und Übelkeit – und das in selten. Für dieses Frühjahr haben Thomas Kosten und Mannen eine so genannte Phase-III-Studie – der letzten Phase vor der Zulassung eines Medikamentes – mit Tests an 300 Personen bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA beantragt: „Möglicherweise sind aber vor der Zulassung noch größere Patientenzahlen erforderlich“, so der Forscher. Sollte sich das Serum aber als wirkungsvoll erweisen, könne es innerhalb weniger Jahre zur Anwendung kommen.
09:13
Das hört sich ja mal gut an, wobei, gegen Abhängigkeit oder gegen die Wirkung?
Weil wenn die Wirkung nach wie vor spürbar ist würde sowas ja als "Freifahrtschein" zum Konsum führen, und das würde eine psychische Abhängigkeit provozieren!
11:11
Eindeutig gegen die Wirkung, da ja durch das Serum verhindert wird, dass der Wirkstoff es überhaupt bis ins Gehirn schafft.
03:31
Übler Schwachsinn. Man könnte auch Eier mit einem Zuckerüberzug in eine Kanne Kaffe werfen.
Die Kontrollgruppe muß sich dann dummerweise den Zucker noch in die Tasse löffeln.