Kohlendioxid-Konzentration so hoch wie nie zuvor
im vergangenen Jahr von 379 auf 381 ppm (parts per million).
Nach Kohlendioxid gilt Methan als das Gas, das am zweitstärksten zur Erwärmung beiträgt. Die Methan-Konzentration ist, so steht es im Bericht, zurückgegangen. So konnte für 2006 ein Absinken der Konzentration um 0,06 Prozent verzeichnet werden. Methan entsteht bei normalen Fäulnisprozessen, zum Beispiel wenn Vegetation verrottet oder bei Stoffwechselvorgängen, wie dem Verdauungsprozess von Rindern. Allerdings wird der größte Teil durch den Menschen freigesetzt – so beim Abbau fossiler Brennstoffe oder dem Reisanbau. Das Messen der Methan-Konzentration ist für das Weltklima von enorm wichtiger Bedeutung: Wegen des Auftauens von Permafrost-Böden in der Arktis werden ebenfalls große Mengen Methan freigesetzt. Deshalb ist der leichte Rückgang nach Einschätzung der Wissenschaftler ein Zeichen dafür, dass der Zustand des Dauerfrostes in der Arktis – entgegen den Befürchtungen zahlreicher Experten – noch anhält.