„Der Mann mit dem Fagott“: Zweiteiler am 29. und 30. September 2011 in
Die Geschichte seines Vaters und seines Großvaters beginnt 1891 auf dem Bremer Weihnachtsmarkt: Die russisch klingende Musik eines Fagottspielers (Henning Stoll) verzaubert den 21-jährigen Heinrich Bockelmann (Christian Berkel) so
sehr, dass er nach Moskau auswandert. Sein Mut wird belohnt, gut 20 Jahre später ist er Direktor einer einflussreichen Privatbank. Sein Glück ist perfekt, als seine Frau Anna (Melika Foroutan) ihm eine Bronzestatue schenkt, die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Fagottspieler aus Bremen hat. Doch dann stellt die deutsche Kriegserklärung an Russland die Familie vor eine Zerreißprobe. Nur durch Bestechung gelingt es dem prominenten Bankier, dass Frau und Kinder ins sichere Schweden ausreisen können. Heinrich wird denunziert und als vermeintlicher Spion in ein sibirisches Lager deportiert. Dessen korrupter Kommandant (Jurij Rosstalnyj) schlägt dem Gefangenen ein skurriles Geschäft vor: Der reiche Häftling soll Gelder aus seinem Privatvermögen an das bankrotte Auffanglager überweisen. Heinrich erhält einen Passierschein nach Moskau, wo das Unglaubliche geschieht: Er trifft den Mann mit dem Fagott wieder. Das Erlebnis beflügelt ihn so sehr, dass er die Flucht nach Schweden wagt“, ist auf der Homepage der ARD zu lesen.
Teil eins von „Der Mann mit dem Fagott“ wird am 29. September 2011 um 20.15 Uhr gezeigt und am nächsten Tag um 10.20 Uhr wiederholt; Teil zwei folgt am 30. September 2011 um 20.15 Uhr und wird am Dienstag um 10.15 Uhr wiederholt.